Shareit oder Clickbank – welches ist das bessere Partnerprogramm für Affiliates?
Shareit, Clickbank oder doch besser ein eigenes Partnerprogramm für Affiliates? In den letzten Tagen hat sich dieses Thema zu einem heißen Duell zwischen den Befürwortern von Shareit und denen von Clickbank entwickelt.
Da ich sicherlich nicht im Verdacht stehe, eine der Großen Affiliates zu sein, (kann gerade mal schlappe 162 cm vorweisen
) möchte ich gerne hier meine persönliche Meinung und Erfahrung mit Shareit und Clickbank beschreiben und vielleicht mit dem einen oder anderen Vorurteil und Fehlinformation zu beiden Netzwerken aufräumen.
Extrem gespannt bin ich allerdings auf deine Meinung als Leser meines Blogs zum Thema Partnerprogramme, speziell zu den beiden Zahlungsanbietern Shareit und Clickbank, aber selbstverständlich auch zu Alternativ-Vorschlägen.
Hierzu habe ich eine kurze, schnelle Umfrage erstellt, die du am Ende des Beitrages findest. Ich hoffe auf rege Teilnahme daran und wäre dir sehr dankbar für deine Mithilfe, denn dieses Thema geht uns alle an. Es geht schließlich um unser Geld, unsere Provisionen – egal ob als Affiliate oder als Merchant.
Unterschiede zwischen Shareit und Clickbank
Als kleine Unterstützung für deine Abstimmung möchte ich kurz auf die wichtigsten Unterschiede zwischen Shareit und Clickbank eingehen, allerdings bewusst neutral und ohne diese zu werten, da ich in deine Abstimmung nicht eingreifen möchte.
Ich persönlich nutze nämlich beide Netzwerke, bin eigentlich mit Beiden zufrieden und sehe Vorteile, allerdings selbstverständlich auch Nachteile bei Beiden.
Eine Kombination der besten Features von Shareit und Clickbank wäre sicher wünschenswert, allerdings würde sich auch dann wohl kaum Einigkeit über den größten Streitpunkt, nämlich das bessere Coockie-Verfahren erzielen lassen.
Das Coockie-Verfahren
Zwar war bislang wohl allen Affiliates bekannt, dass bei Shareit der erste Coockie das Rennen macht, also derjenige die Provision erhält, auf dessen Affiliate-Link als erstes geklickt wurde.
Was dagegen viele nicht wussten und jetzt die Gemüter sehr erregt, ist die Tatsache, dass die Cookies bei Shareit nicht für ein Produkt, sondern für die komplette Produktpalette eines Herstellers gesetzt sind. Damit generiert der erste Affiliate, dem dieser Coockie zugeordnet wird, 6 Monate lang die Provisionen für sämtliche Produkte dieses Herstellers. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Vorteil: Wenn der erste Cookie durch deinen Affiliate-Link gesetzt wird, generierst du auch alle Folgeprovisionen dieses Herstellers, auch für Produkte, die andere bewerben. Du kannst erst mal Vertrauen aufbauen, Gratis Videos, Kurse etc. zur Verfügung stellen und so den Kunden auf den Verkauf vorbereiten, da der Cookie ja gesetzt ist und du die Provision ja eh bekommst.
Nachteil: Wenn du Pech hast, ist bereits ein Coockie gesetzt worden und du machst dir alle Mühe umsonst, während ein Anderer die Provision kassiert, ohne das Produkt überhaupt beworben zu haben.
Bei Clickbank dagegen bekommt derjenige die Provision, auf dessen Link als letztes vor dem Kauf geklickt wurde.
Vorteil: Hast du also einen Interessenten überzeugt und dieser kauft über deinen Affiliate-Link das beworbene Produkt, bekommst du auch sicher die Provision dafür.
Nachteil: Wenn du dir jedoch die Mühe machst, den Interessenten erst auf den Verkauf vorzubereiten und nicht gleich mit der Tür ins Haus fällst oder aber dein Interessent einfach noch ein wenig Zeit zum Nachdenken braucht, kann es passieren, dass dieser dann über einen anderen Affiliate-Link später auf die Seite zurückkommt und kauft. Dann gehst du leer aus, obwohl du evtl. die eigentliche Arbeit geleistet hast.
Geld-zurück-Garantie
Von den Einen gepriesen, von den Anderen verteufelt – der Zwang zur Gewährleistung einer 60 Tage Geld-zurück-Garantie bei Clickbank.
Während die Befürworter diese Garantie als besonderen Service am Kunden betrachten, argumentiert die Gegenseite, dass Zwang keine Gewähr für Qualität ist und die Handhabung von Clickbank zum Missbrauch einlädt.
Auszahlungsbedingungen
Der dritte wesentliche Streitpunkt, der immer wieder auftaucht, bezieht sich auf die Auszahlungsbedingungen für Affiliates bei den beiden Netzwerken.
Und hier tauchen meiner Meinung nach auch die größten Missverständnisse auf. Deshalb möchte ich hier einiges richtigstellen.
Behauptung 1: Bei Shareit liegt die Auszahlungsgrenze bei einem Minimum von 100 € und wenn man bekommt als Affiliate sein Geld erst ausbezahlt, wenn man diese erreicht hat. Nachdem Shareit ja monatlich immer Mitte des Monats auszahlt, kann sich dies sehr lange hinziehen.
FALSCH! Shareit zahlt zwar tatsächlich immer 1mal monatlich, allerdings den Betrag, den man erwirtschaftet hat und nicht erst ab 100 €! Das weiß ich deshalb mit absoluter Sicherheit, da ich selbst bereits Zahlungen unter 100 € überwiesen bekommen habe.
Behauptung 2: Bei Clickbank kommt man nicht an sein Geld ran und die Affiliate-Einnahmen werden von den Gebühren für inaktive Konten aufgefressen.
Tatsache ist, dass Clickbank bedauerlicherweise tatsächlich kein Euro-Konto führt und die Vorschriften besagen, dass man erst zwei Schecks bekommen muss, bevor man auf die bequemere und günstigere Überweisung aufs Konto umstellen kann.
Um die Auszahlungsbedingungen zu erfüllen, müssen Verkäufe über mindestens 5 verschiedene Kreditkartennummern und über zwei unterschiedliche Zahlungsmethoden (Visa/MasterCard/PayPal) abgewickelt worden sein. Damit will Clickbank verhindern, dass Affiliates das Netzwerk als Rabattsystem missbrauchen.
Nun haben wir in Deutschland allerdings das Problem, dass die Kreditkarte deutlich weniger eingesetzt wird als beispielsweise in den USA. Dass Käufe über PayPal nicht zu der Zahl der Kreditkarten-Zahlungen dazuzählen, erschwert das Ganze noch zusätzlich.
Deshalb findet man dann als Affiliate anfangs auch häufig die Ansage vor: Ihr Konto erfüllt noch nicht die Auszahlungsbedingungen.
Das kann ganz schön frustrierend sein und darauf basiert auch die Behauptung, man kommt nicht an sein Geld ran.
Auch diese Behauptung ist FALSCH! Da diese Problematik bei Clickbank bekannt ist, kannst du als Affiliate jederzeit dein Geld anfordern.
Clickbank zahlt dein Geld auch aus, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind. Allerdings muss es sich um tatsächliche Einnahmen und nicht nur um Eigenkäufe über die eigene Clickbank-ID handeln.
So kannst du dir deine Clickbank Provisionen auszahlen lassen, ohne dass du die Auszahlungsbedingungen erfüllst.
Dirk Henningsen hatte bereits zu dieser Problematik Stellung bezogen und eine kleine Anleitung, wie man dabei vorgehen muss, als Nachtrag gepostet.
Er weist darin auf die Möglichkeit hin, einen sogenannten „Flush“ d.h. eine „Kontoreinigung“ zu beantragen. Das kannst du zwar auch machen, allerdings gibt es noch eine bessere Möglichkeit.
Besser ist jedoch bei der Email-Adresse paychecks@clickbank.com eine „Überschreibung der Auszahlungsbedingungen“ zu beantragen.
Das hat den Vorteil, dass du in Zukunft immer deine Auszahlungen erhalten wirst, ohne die Auszahlungsbedingungen erfüllen zu müssen.
Ein „Flush“ dagegen ist eine einmalige Auszahlung, der nicht die Auszahlungsbedingungen überschreibt.
Wenn du also einmal diesen Antrag stellst, ist auch diese Hürde aus dem Weg geräumt und du kannst dir jederzeit deine Provision auszahlen lassen.
Was macht für dich das bessere Partnerprogramm aus? Es gab 2008 bereits eine Affiliate Umfrage mit sehr eindeutigem Ergebnis. Mich würde interessieren, wie du heute darüber denkst und welches Partnerprogramm du bevorzugen würdest als Affiliate.
Umfrage: Welches ist das bessere Partnerprogramm-Konzept?
Teile den Link zur Umfrage und hilf mit, ein möglichst repräsentatives Ergebnis durch hohe Beteiligung zu bekommen! Du Kannst entweder direkt hierher zum Blog leiten oder zu folgendem Link https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dG8wR3Y1WHlQUURMYlpZSnlzRTczR2c6MQ
Weitere Artikel zu diesem Thema findest du bei:
Dirk Henningsen: http://dirk-henningsen.de/vorsicht-vor-der-cookie-falle-bei-shareit
Facebook-Gruppe von Jacqueline Bork: https://www.facebook.com/groups/268916483143981/






[...] Bestes Partnerprogramm für Affiliates gesucht [...]
Hallo Gerlinde,
was ist schon gerecht? Eine Zwangsgarantie halte ich für nicht akzeptabel.
Es gibt das Fernabsatzgesetz und andere Gesetze die man beachten muss.
Ich lebe in einem Land wo es eine ganze Abmahnindustrie gibt.
Viel wichtiger ist die Frage, bin ich als Verkäufer durch so ein Verhalten eines Dienstleisters abmahngefährdet?
Garantien gebe ich freiwillig und zu meinen Bedingungen oder auch nicht.
Wenn ich eine Garantie gebe, sollte ich auch eine Missbrauchsquote in die Kalkulation mit aufnehmen. Dann gibt es noch die gesetzliche Gewährleistungspflicht die viele gerne mit Garantie verwechseln.
Als Merchant würde ich Clickbank nicht benutzen.
Als Affiliate brauchte ich mir diese Frage noch nicht stellen, da ich mit beiden nicht arbeite, kann aber ja noch kommen.
Aus den gleichen Gründen verweigere ich mich einem der größten Bezahldienste. Privat und geschäftlich, auch wenn es Umsatz kostet.
Ich brauche keine Dienstleister die mich bevormunden.
Ich habe übringen noch keine Verkäufer gefunden, der auf Umsatz versichtet hat, wenn er eine Mail bekam die besagte andere Zahlungsmöglichkeit oder kein Kauf.
siebzehn
Danke für deine ausführliche Stellungnahme. Das mit dem Zwang zur Geld-zurück-Garantie ist mit Sicherheit nicht Jedermanns Sache und sicher auch für manch einen der Hauptgrund seine Produkte bei Shareit statt bei Clickbank einzustellen.
Das Problem bei digitalen Produkten ist ja immer auch der potentielle Missbrauch dieser Garantie – man hat ja die Produkte trotzdem, im Gegensatz zu physischen Produkten.
Andererseits, wenn ich statt des angepriesenen hilfreichen Produkt ein nutzloses und wertloses Etwas bekomme, bezahlt habe und meine Unzufriedenheit ist gerechtfertigt – bleib ich auf den Kosten und dem Frust sitzen ohne Geld-zurück-Garantie.
Das ist das Problem – jede Medaille hat immer zwei Seiten und der Vor- bzw. Nachteil liegt immer im Auge des Betrachters. Das macht wahrscheinlich die ganze Sache auch so schwierig, denke ich.
Selbst wenn du DAS PERFEKTE Partnerprogramm aufsetzen könntest, wie sieht das aus? Deshalb habe ich ja diese Umfrage gestartet, weil mich interessiert, wie andere Affiliates darüber denken. Meine Meinung dazu kenne ich ja.
Wenn du weder Shareit noch Clickbank nutzt als Affiliate, wo bist du dann aktiv? Welches Programm findest du dann sinnvoll und gut? Jeder Hinweis ist willkommen.
Gruß
Gerlinde
Hallo Gerlinde,
es gibt tausende von Affiliates die man nutzen kann.
Gut finde ich die, wo ich Geld mit verdiene, sinnvoll brauchen die nicht sein.
Ich mache das aus rein kommerziellen Gründen.
Wohl der Hauptgrund warum ich bisher keine Blogs betrieben habe, die machen Arbeit und wenn Du dir erfolgreiche Blogger an siehst, so möchte ich nicht leben. Sascha Pallenberg vom ihm kann man sehr sehr viel lernen.
Sieh dir mal seine verschiedenen Videos an. Ich schätze ihn sehr, aber so leben nein.
Ich habe mich fürs Geldverdienen im Internet entschieden, weil ich automatisiert, anonym (relativ) rund um die Uhr geldverdienen kann. Die Kosten waren niedrig (im Vergleich zu einem Laden oder Betrieb) und ich konnte vom Wohnzimmertisch aus starten. Der Preis harte Arbeit bis es läuft und ein großer Zeitaufwand.
Was ich alles mache werde ich nicht sagen, weil ich keine Wettbewerber züchte für Märkte wo ich noch der einzige Marktteilnehmer von der Anbieterseite bin.
Ich mag keine 24 Stundencookies, keine Deckelung der Provionen und doch arbeite ich mit der Amazone zusammen.
Für mein aktuell größtes Projekt, das ich zur Zeit vorbereite, habe ich ca. 130.000 Wettbewerber, aber nur eine Handvoll oder zwei kann man davon wirtschaftlich gesehen, ernst nehmen.
Gut finde ich Programme die den Referrer auslesen, aber es gibt dann Browsererweiterungen wie Refcontrol die dies zu nichte machen.
Lifetime Provisionen, Airtime und alles was über einen längeren Zeitraum regelmäßig vergütet wird. Abos natürlich auch. Hochpreise Produkte, ich habe neulich von einem Test gelesen wo einer versuchte mit selbst geschriebenen Ebooks die er verkaufte Geld zu verdienen. Das das bei einem Verkaufspreis von 1 oder 2 Dollar/Euro nichts wird, dafür hätte man nicht testen brauchen.
Der total anonyme User ist dem Affiliate sein Tod.
Listenaufbau ist eines der wichtigsten Elemente um sich von Suchmaschinen, Social Media Netzwerken, Bannerwerbung etc. … frei zumachen. Dann ein Stammkundenaufbau bei Käufern ganz wichtig.
Kreativ sein, seine Wege gehen, nicht auf andere hören aber nicht Beratungsresistent werden. Viel ausprobieren. Mit den Sachen die mich interessieren und spass machen, kann ich kein Geld verdienen. Ich brauche Sachen wofür andere Geldausgeben, egal ob mir das liegt oder ob ich etwas damit anfangen kann. Ich betreibe kein Hobby mit Einahmen, sondern ein gewerbliches Unternehmen.
Es kann nicht das perfekte Partnerprogramm geben. Es ist eine Dynamik im Spiel die täglich mehrmals die Konstellationen ändert.
Was bei mir scheitert kann bei einem anderen der Renner werden oder sein.
>> Andererseits, wenn ich statt des angepriesenen hilfreichen Produkt ein nutzloses und wertloses Etwas bekomme, bezahlt habe und meine Unzufriedenheit ist gerechtfertigt – bleib ich auf den Kosten und dem Frust sitzen ohne Geld-zurück-Garantie. <<
Das kann eine sehr engstirnige, nicht stimmende Sichtweise eines Käufers sein. Es heißt nicht umsonst Perlen vor die Säue werfen. Sowas kann man über Kulanz regeln. Natürlich gibt es auch viel Schrott im Markt.
Es ist nun mal so das Käufer Produkte kaufen, mit denen sie nichts anfangen können. Deshalb muss das Produkt nicht schlecht sein.
siebzehn
Herzlichen Dank…
für alles, was in letzter Zeit und vor allem hier über shareit geschrieben wurde und wird. Ich bin schon seit einiger Zeit am Überlegen, ob ich nicht so etwas wie den “Klickbankprofi” oder den “Affiliatekönig” über shareit machen soll. Meine Erfahrung zeigt mir, dass manche Affiliates so ihre Probleme mit shareit haben. Ständig bekomme ich Anfragen: “Wie geht das? – Wie mache ich dies?” usw. Ich nutze selbst shareit für meine Produkte und es läuft für mich eingentlich ganz gut (Ist ja klar, ich bin der Verkäufer und die Affiliates haben das Problem mit den Cookies). Meine Entscheidung shareit zu verwenden hat vor allem Ralf Schmitz mit seinen Produkten erleichtert, da er ja auch über shareit bevorzugt seine Produkte vertreibt. Bei Clickbank stört mich, dass ich erst mal 49,95 € abdrücken muss, bevor ich etwas verkaufen kann. Sicher gibt es das eine oder andere Argument, dass gegen shareit spricht, aber genausolche Argumente gibt es auch bei Clickbank wie die oberen Beiträge und sicher auch einige der nachfolgenden Beiträge zeigen. Wie schon angesprochen kam dieser Blog zur richtigen Zeit und ich frage mich ob ich den “Ratgeber” schreiben soll oder nicht, wenn ja, dann würde dieser Blog ein sicher sinnvoller Weg sein, auf das eine oder andere Thema einzugehen. Eigentlich hatte ich auch vor, bei meinen Affiliates eine ähnliche Umfrage zu starten, aber das kann ich mir jetzt sparen. Ich gebe den Link einfach weiter und warte die Ergebnisse in Ruhe ab. Videos habe ich bereits erstellt und die kann ich ja notfalls für meine Affiliates bereitstellen.
Hallo Walter,
zunächst danke für deinen ausführlichen Kommentar und natürlich für das Weiterreichen des Links zur Umfrage. Je größer die Zahl der Teilnehmer an der Umfrage, desto ausagekräftiger wird natürlich das Ergebnis.
Sicher könnte eine ausführliche Anleitung, wie man als Affiliate bzw. Händler Shareit nutzen kann, hilfreich sein. Allerdings geben die meisten Händler eine Anleitung mit, so dass dies vermutlich nicht das Problem ist. Einmal gemacht, ist es ja auch bei Shareit sehr einfach zu händeln. Aber sicherlich würden sich Affiliates, die Shareit noch nicht näher kennen, über einen solchen Ratgeber freuen.
Ich denke eher, die aktuelle Diskussion und auch die Emotionen beziehen sich mehr auf gerechte Affiliate-Provisionen, also welches Coockie-Verfahren, Geld-zurück-Garantie etc. Und dies liegt wohl immer im Auge des Betrachters – deshalb habe ich auch diese Umfrage erstellt und auch den Artikel bewusst absolut neutral gehalten, um die Abstimmung nicht zu beeinflussen.
Mit der Veröffentlichung des Ergebnisses werde ich dann auch auf die Auswirkungen für Händler bzw. Merchants eingehen, im Moment werde ich mich auch dazu aus demselben Grund (Neutralität bei der Abstimmung) komplett zurückhalten.
Wie erwähnt, das perfekte System gibt es nicht und kann es auch nicht geben, da immer unterschiedliche Meinungen und Interessen aufeinandertreffen werden. Deshalb ist ja auch diese Umfrage und ihr Ergebnis so interessant.
In den letzten Tagen sorgte eine Debatte über die Behandlung von Cookies beim Affiliate-System des Bezahlanbieters ShareIT für einiges an Aufregung in der Infomarketing-Szene.
Dabei möchte ich u.a. darauf eingehen, warum nicht alles bei der Diskussion ohne Eigeninteresse abläuft und warum ich ausdrücklich davor warnen muss, voreilige Schnellschüsse zu machen und vor allem, zu pauschalisieren.
Wie oben bereits angesprochen, war der Auslöser der ganzen Debatte ein bereits ein halbes Jahr alter Artikel von Dirk Henningsen, in dem er diese Problematik aufwarf. Nebenbei bemerkt, wundert es mich, warum das Ganze dann erst jetzt für eine solche Aufregung sorgt, denn schließlich scheint diese Thematik demnach ja mindestens schon über ein halbes Jahr zu existieren.
Mehr Eigeninteresse als zunächst erkennbar?
Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich Ehrlichkeit – bei aller im Marketing sehr wichtigen Übertreibung und Provokation – eben immer noch auszahlt … !!
Ulli Bri
Hallo Ulli Bri,
danke für deine ausführliche Stellungnahme. Tatsächlich ist eine teils aufgeregte Diskussion über die Vor- bzw. Nachteile der beiden Bezahlanbieter entbrannt und sicherlich wundert sich auch der eine oder andere über den Zeitpunkt.
Allerdings vermutlich nur diejenigen Affiliates bzw. Händler, die den Ablauf bzw. das Coockie-Verfahren bei Shareit bereits kannten. Im Moment ärgern sich allerdings die Affiliates darüber, die diese Vorgehensweise noch nicht kannten. Diese wurden durch den Artikel von Dirk Henningsen jetzt natürlich aufmerksam.
Und eine kleine Korrektur muss ich hier anbringen: Der Artikel von Dirk ist nicht 6 Monate alt, sondern neu!!! Alexander Boos hatte nur das Datum falsch gedeutet und dies auch in seinem Artikel nachträglich korrigiert. Dadurch entstand der Eindruck, dass jetzt was neu aufgewärmt wird, dass eigentlich seit 6 Monaten nachzulesen ist.
Die neue Erkenntnis daran ist ja auch nicht das “First Coockie serves” Verfahren von Shareit, sondern dass dies nicht pro Produkt, sondern pro Hersteller gilt. Wenn man es weiß, kann man sich darauf einstellen, allerdings wussten wohl viele Affiliates dies vorher nicht.
Welches Coockie-Verfahren nun gerechter ist, liegt wohl eh im Auge des Betrachters und ich habe mich in diesem Artikel auch bewusst neutral ausgedrückt und nur darüber aufgeklärt.
Ich persönlich habe bisher beide als Affiliate genutzt und natürlich auch meine Meinung dazu – nämlich, dass es den idealen Anbieter nicht gibt und nicht geben kann, da die Meinungen darüber natürlich immer auseinander gehen werden. Mich interessiert aber bei der Umfrage, wie die Mehrheit der Affiliates, aber auch Merchants/Händler darüber denkt.
Wohl gemerkt, ich möchte weder Shareit noch Clickbank an den Pranger stellen. Beide haben ihre Vor- aber auch Nachteile.
Hallo Gerlinde,
diese Bewertungsmethode ist ja nicht schlecht,aber für mich nicht unmittelbar von Bedeutung.Ich habe zwar Clickbanklinks und auch Shareitlinks,aber da ich bisher noch nichts verkauft habe,bin ich insgesamt mit der Problematik noch nicht konfrontiert und habe auch keine Erfahrung damit.
Die von mir angekreuzten Punkt sind aus diesem Grund auch nur relativ real zu bewerten- leider.
Die genannten Contra- oder Pro-Blogartikel habe ich natürlich gelesen, kann dazu jedoch wie angeführt,kein abschließendes Urteil zu den Provisionsverfahren abgeben.
Danke und angenehme Woche.
Hallo Manfred,
danke für deinen ehrlichen Kommentar und deine Teilnahme an der Umfrage.
Es geht dabei auch nicht nur um eigene Erfolge oder Misserfolge bei dem einen oder anderen Netzwerk, sondern auch um das, was man selbst darüber denkt, was man gerechter findet, einfacher zu händeln etc. Es kann ja duchaus sein, dass man mit einem Netzwerk sogar mehr Erfolg hatte als mit dem anderen und dennoch das andere System gerechter findet oder sympatischer ist.
Insofern, jede Meinung zählt.
Hallo ich bin dir sehr dankbar für diesen Artikel gerade wegen der Auszahlung bei Clickbank da alle Küfer ausschließlich über paypal gezahlt haben war ich für eine Auszahlung nicht freigeben. werde die Variante mit dem Antrag auf überschreibung sofort umsetzen. Zu dem Vergleich der beiden Anbieter bei Share IT gefällt mir nicht dass viele Produckte nicht erst auf eine Verkafsseite des Anbieter verweisen sondern gleich zu Bestellung wo ein Interessent zu wehnig Infos zum Produckt bekommt. selbst kann man sich ja nicht unbedingt jedes Produckt kaufen um interne Infos zu bekommen um eine Nähere Beschreibung zu machen. Links mit Tinyurl zum Cloaken der Links eindeutig ShareIT wobei ich bei Clickbank auch den QRCode für Handys gut finde da es zunehmend sehr viele User gibt die über ihr Smartphone im Netz Stöbern …. die liebe Kekse falle ja mh schwer zu sagen mehr verkaufs erfolg habe ich bei Clickbank als bei shareIT ist schwer zu sagen als Big player würde ich wahrscheinlich shareit bevorzugen da die wahrscheinlichkeit höher ist dass schon jemand mein Coockie hat … Als anfänger ist es bei Clickbank wohl besser. ich nutze auch beide von daher hätte keiner was von der falle gesagt hätte es keine Beschwerden gegeben…
es bleibt wohl jedem Werbetreibenden Affiliate nur die Möglichkeit seinen Leser des Angebotes zu bitten seine Coockies vor bestellung zu löschen und hoffen das sich der Kunde an die Anweisung hält……. und sofern in der Lage dazu ist diesen eigendlich einfachen Schritt zu tun und auch eigendlich wichtig ist die kleinen Bremskekse mal von Zeit zu Zeit zu löschen…
Super Artikel beste Grüße Jörg Mengel
Hallo Jörg,
danke für dein Feedback und ich freue mich, wenn dir der Artikel zu deiner Auszahlung verhilft. Es wäre schade, wenn Affiliates resignieren oder die Motivation verlieren würden wegen einem Problem, für das es tatsächlich eine Lösung gibt. Ich hoffe, es geht alles klar bei dir.
Es freut mich auch, dass du von deinen Erfahrungen mit den beiden Netzwerken berichtet hast und dies auf sachliche Art und Weise.
Es ist und bleibt immer eine Frage des Betrachters und der Situation des jeweiligen Affiliates.
Viele Grüße
Gerlinde
Hatte mal beide Affiliates versucht, fand aber Clickbank seriöser, besser Aufgebaut, grössere Datenbank usw. Hängt aber natürlich auch von den eigenen Seiten ab, was für Produkte man vermarkten möchte.
Danke Andreas für dein Feedback und deine Einschätzung der beiden Anbieter.
also ich habe die erfahrung gemacht, das am ende nicht die programme mit der höchsten Provision viel geld bringen sondern eher die kleinen wie amazon oder ähnliches..
ich denke das liegt schlichtweg daran das die unternehmen wie 1&1 selber aggressiv werbung fahren und somit viele cookies wieder überschreiben.